(Alp)traumjob Wissenschaft? Die Forderungen der Bildungsgewerkschaft GEW

1 Jun

Am 18. Mai lud die Hochschulgruppe der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft zur Vorstellung des „Templiner Manifest“ an der Universität Würzburg ein. Als Referent konnte Klemens Himpele, Referent beim GEW-Hauptvorstand für Forschung und Hochschule gewonnen werden.

Das „Templiner Manifest“ entstand im Jahr 2010 auf der Wissenschaftskonferenz der GEW und analysiert die aktuelle Situation an deutschen Hochschulen hinsichtlich der Personalstruktur und den Berufswegen der Beschäftigten in der Wissenschaft. Gerade die Zunahme der Studierendenzahlen und die Reform der Studiengänge und Finanzierung der Hochschule stellt die Beschäftigten und die Hochschulen vor große Herausforderungen. Immer mehr Beschäftigte sind mit befristeten Arbeitsverträgen und prekärer Beschäftigung konfrontiert, gleichzeitig soll jedoch gute Lehre für Studierende sichergestellt werden.

Das „Templiner Manifest“ bündelt daher Forderungen der Gewerkschaft an die Ausgestaltung der Personalstruktur und die Rahmenbedingungen für gute Lehre und Forschung an den Hochschulen.

Dazu gehört, dass die Promotionsphasen junger NachwuchswissenschaftlerInnen besser strukturiert und durch tarifliche geregelte Beschäftigungsverhältnisse abgesichert werden, wie auch verlässliche berufliche Perspektiven für promovierte WissenschaftlerInnen gewährleistet werden.

Außerdem sollen Hochschulen stärker demokratisiert und ein ausgeglicheneres Geschlechter-verhältnis im Bereich der WissenschaftlerInnen gefördert werden.

Umzusetzen sind diese Forderungen jedoch nur, wenn die Hochschulen endlich bedarfs- und nachfragegerecht ausgebaut und finanziert werden. Darin waren sich auch die TeilnehmerInnen der Veranstaltung in der anschließenden Diskussion schnell einig und hoffen gemeinsam mit der GEW-Hochschulgruppe noch viele UnterzeichnerInnen für das „Templiner Manifest“ gewinnen zu können.

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Herzlich willkommen im Sommersemester!

9 Mai

Liebe Studis,

wir hoffen das ihr alle schon gut ins neue Semester gestartet seid! Für das neue Semester wünschen wir euch alles Gute und viel Erfolg. Auch die GEW Hochschulgruppe ist natürlich wieder dabei.

Am Montag, 9.5.11, findet die Erstimesse statt. Dort werden wir auch einen Stand haben, an dem ihr euch über unsere Aktionen und Veranstaltungen infomieren könnt. Die Erstimesse beginnt um 17 Uhr und findet in der Hublandmensa statt.

Am 12.5.11 gibt es einen Lehramt-Erstis-Abend. Dort stellen wir die GEW vor und erklären wer wir sind. Auch für nicht-Erstis sicher eine spannende Sache! Los gehts um 19 Uhr in Raum 103 am Wittelsbacherplatz.

Außerdem gibt es am 18. Mai 2011 eine Veranstaltung zu „(Alp)Traumjob Wissenschaft?!“ mit der Vorstellung des Templiner Manifests der GEW. Hierzu haben wir Klemens Himpele vom GEW Hauptvorstand eingeladen. DDie Veranstaltung startet um 20 Uhr und findet in Hörsaal 124 am Sanderring in der neuen Uni statt.

Ein erfolgreiches und sonniges Sommersemester wünscht euch

Eure GEW Hochschulgruppe

Pressemitteilung der GEW-HSG zum Sparpaket der bayerischen Staatsregierung

21 Okt

GEW: An Bildung darf nicht gespart werden

„An Bildung darf nicht gespart werden, denn Bildung ist unser höchstes Gut und die beste Investition in die Zukunft junger Menschen“, so Johanna Uekermann von der GEW-Hochschulgruppe. Im Gegensatz zu den bayerischen Politikern meint sie diesen Satz jedoch ernst und zeigt sich empört über das Ziel der Bayerischen Staatsregierung noch in diesem Haushaltsjahr fast 13 Millionen Euro bei den Bayerischen Universitäten einzusparen. Um einen Doppelhaushalt ohne Neuverschuldung zu erreichen, ist für die kommenden Jahre gar von Einsparungen bis zu 400 Millionen Euro im Wissenschaftsetat die Rede.

„Für die Universität Würzburg bedeutet dies, dass noch in diesem Jahr bis zu 1,2 Millionen eingespart werden müssen und wichtige Baumaßnahmen, die bereits seit Monaten und Jahren angedacht waren, nicht umgesetzt werden können“, erläutert Tobias Pietsch, Mitglied der Studierendenvertretung der Uni Würzburg. „Gerade die dringend nötige Erweiterung des Campus auf dem Leighton-Gelände darf im Hinblick auf den doppelten Abiturjahrgang und die steigenden Studierendenzahlen nicht weiter verzögert werden.“

„Die Staatsregierung ist auf dem falschen Weg mit ihren Sparmaßnahmen, statt Kürzungen und Einsparungen wären mehr Investitionen, also mehr Geld für die Bildung das Richtige“, so Doris Aschenbrenner von der Jungen GEW abschließend. „Deswegen rufen wir alle Bürgerinnen und Bürger Würzburgs auf, die Proteste der Studierenden und der Hochschulleitung am kommenden Samstag zu unterstützen!“

Herzlich willkommen auf der Homepage der GEW-Hochschulgruppe Würzburg!

7 Sep

Wir sind die Hochschulgruppe der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft an der Uni Würzburg und setzen uns dort für die Interessen von Studierenden, wissenschaftlich und nichtwissenschaftlich Beschäftigten und Lehrende ein.

Bei Interesse kannst du uns gerne kontaktieren oder zu einer unserer Veranstaltungen kommen.